Von Radfahrern gestellte Fragen

F: Wie komme ich zu meiner Route?

A: Die Bahn stellt eine Alternative zum Auto dar mit Regionalzuganschlüssen (TER) zwischen Bollène, Orange, Avignon, Isle sur Sorgue, Cavaillon, Pertuis, den Eingangstoren zu den Rad-Rundstrecken. Man kann sich sehr gut mit seinem Rad transportieren lassen: in den TER-Regionalzügen gibt es Waggons, die durch ein Fahrrad gekennzeichnet sind und die Radwanderer mit ihrem Gefährt aufnehmen. Weitere Infos auf: www.velo.sncf.com

Gerade erst im Departement Vaucluse angekommen, wissen Sie nicht, welche Straße Sie nehmen sollen, um an Ihren Urlaubsort oder zu ihrer Rundstrecke zu kommen? Schauen Sie bei TransVaucluse nach, dem Busliniennetz, das die Städte und Dörfer Ihres Urlaubszieles anfährt.

 

F: Soll ich mit meinem eigenen Fahrrad kommen?

A: Ja, wenn es sich um Ihren unverzichtbaren Begleiter handelt. Wenn nicht, bietet Ihnen das Verleiher-Netzwerk von „Provence Radfahren” im Vaucluse eine Auswahl an neuen Rädern (Straße, Trekking, Mountainbike, Tandem, Kinderräder, Anhänger, Anhängestange), die auf Ihre Nutzung abgestimmt sind und ein Reparaturset mitführen. Einige Verleiher liefern die Räder zum Ausgangspunkt.

 

F: Was machen wir mit dem Gepäck?

A: Für Liebhaber des „unbeschwerten“ Radwanderns, übernehmen die Transportunternehmen von „Provence Radfahren” die Beförderung des Gepäcks.

 

F: Gibt es speziell für Radfahrer geeignete Unterkünfte?

R: Es handelt sich immer um dasselbe Netzwerk von Fachleuten mit dem Label „Accueil Vélo”, die Charta zur Aufnahme von Radtouristen unterzeichnet haben und deren Unternehmen im Allgemeinen in weniger als 5 km Entfernung von der Strecke liegen.

Neben anderen spezifischen Serviceleistungen (wie dem energetischen Frühstück) gewährleisten diese Dienstleister einen abgeschlossenen Fahrradraum, eine Pannenhilfe im Falle von technischen Problemen und bringen Sie in Kontakt mit den Radverleihern, Begleitern und Fahrrad-Taxis, die Mitglied Netzwerk „Accueil Vélo” im Departement Vaucluse sind.

 

 

F: Muss man ein erfahrener Radfahrer sein, und ist die Strecke für Kinder zu bewältigen?

A: Ein Großteil der Rundstrecken ist für das Fahren mit der Familie konzipiert und wird durch das Familien-Niveau in den Beschreibungen der Rundstrecken ausgewiesen. Das Entdecker-Niveau umfasst seinerseits Rundstrecken mit Höhenunterschieden oder längere Strecken. Was das 3. sportliche Niveau betrifft, ist dafür eine gute Radsportpraxis erforderlich.

 

F: In welcher Richtung kann man die Rundstrecke befahren?

A: Bei der Einrichtung der Rundstrecken wurden Wind und Höhenlagen berücksichtigt. Von daher empfiehlt es sich, der Richtung der Beschilderung und/oder der Beschreibungen zu folgen, um Ihre Spazierfahrt mit dem Rad wirklich zu genießen.

 

F: Welche Straßenarten haben die Rundkurse?

A: Die Rundkurse nutzen kleine, geteerte Straßen mit wenig Fahrzeugverkehr.

 

F: Welches Fahrrad soll ich nehmen, um auf den Fahrrad-Rundkursen zu fahren?

A: Das Trekkingrad (frz. VTC) ist ideal. Zahlreiche Radfahrer befahren sie jedoch mit dem Mountainbike oder Rennrad.

 

F: Ich brauche für mehrere Tage eine Garage für mein Auto, wo kann ich es gefahrlos parken?

A: Sie können in aller Ruhe radeln, alle Unterkünfte des „Provence Radfahren” bieten einen Fahrradraum und eine Garage für Ihr Auto an, beide sind abgeschlossen.

 

F: Wie lange dauert eine durchschnittliche Etappe?

A: Für Anfänger muss man mit dem Rad eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 10km/h rechnen, d.h. 40 bis 50 km pro Tag für einen Radwanderer, der Besichtigungen macht.

 

F: Welche Notrufnummern kann man im Falle eines Problems anrufen?

A: Über die drei Zahlen 115 werden Sie direkt mit dem Rettungsdienst verbunden. Kostenlose Nummer vom Festnetz oder Mobiltelefon aus.

 

F: Welche Ausrüstung muss man für die Rundstrecken einplanen?

A: Das Fahrrad: Wählen Sie ein gutes Rad, vorzugsweise ein Straßen- oder Trekkingrad, das jedoch vor allem an Ihre Größe und Ihren Körperbau angepasst sein sollte und falls Sie regelmäßig fahren, ist ein Fahrrad nach Maß wirklich eine gute Investition.

Achtung: Ein schlecht angepasstes Rad lässt schnell den Mut verlieren: die Wahl der Übersetzungen nicht vernachlässigen (am besten 3 Zahnkränze vorsehen), insbesondere entsprechend dem Gewicht des Gepäck und der geplanten Höhenunterschiede.

Die Gepäckträger: Falls 2 Satteltaschen nicht ausreichen, sollte man vorne zwei tiefergelegte Gepäckträger vorsehen (es ist besser, das Vorderteil zu belasten und zwar so weit unten wie möglich).

Die Satteltaschen: 2 oder 4 wasserdichte Satteltaschen von guter Qualität vorsehen (eine hintere Satteltasche hat ein Fassungsvermögen von ca. 20 Litern); eine Tasche am Lenker mit Kartenhalter ist ebenfalls sehr nützlich.

Mit dem Rad oder zu Fuß sollten Sie mit leichtem Gepäck (ca. 10 kg) reisen!

Ebenfalls einplanen: einen Kilometerzähler, eine Pumpe, ein Reparatur-Set mit einem Minimum an Werkzeug, die Sicherheitsausrüstung, zwei Flaschenhalter (Trinken nicht vergessen), eine Regenjacke oder ein Regencape, Shorts oder Unterwäsche mit „Gemsleder”, unverzichtbar zum Schutz der Sitzfläche.

Die „Praktischen Ratschläge für erfahrene Radfahrer” anschauen

 

F: Kann man im Departement Vaucluse zu allen Jahreszeiten Rad fahren?

A: Das Departement Vaucluse im Herzen der Provence genießt ein mildes Klima, sodass man unser Reiseziel während aller vier Jahreszeiten kennenlernen kann. Der Frühling und der Herbst bleiben die idealen Jahreszeiten, um Rad zu fahren und dabei die schönsten Landschaften und die besten Witterungsbedingungen zu genießen.